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Heutiger Digitaltag rückt digitale Sicherheit in den Fokus

26. Juni 2026
  • Mehr als die Hälfte fühlt sich durch digitale Technologien sicherer
  • Umgang mit Informationen im Netz stellt fast drei Viertel vor Herausforderungen
  • Digitaltag bietet mehr als 2.500 Aktionen bundesweit, um digitale Kompetenzen zu stärken

Heute findet der siebte bundesweite Digitaltag statt – Deutschlands größter Aktionstag für digitale Teilhabe. Bundesweit machen mehr als 2.500 Aktionen Digitalisierung erlebbar: von Workshops und Beratungsangeboten bis hin zu Mitmachformaten für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen. Unter dem Fokusthema „Digitale Sicherheit“ rückt der Digitaltag dieses Jahr die Frage in den Mittelpunkt, wie Menschen sich sicher im digitalen Raum bewegen, Informationen besser einordnen und digitale Angebote verantwortungsvoll nutzen können. Darüber hinaus zeigen zahlreiche Aktionen die gesamte Bandbreite digitaler Teilhabe – von Bildung und Kultur bis zu digitalen Verwaltungsdienstleistungen, Alltagshilfen und Künstlicher Intelligenz.
 

Digitalisierung verändert gesellschaftliche Teilhabe

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Initiative „Digital für alle“ unter 1.005 Personen ab 16 Jahren zeigt: Digitale Technologien geben mehr als der Hälfte der Menschen in Deutschland (55 Prozent) im Alltag ein größeres Sicherheitsgefühl. Gleichzeitig stellt der Umgang mit Informationen im Netz viele vor Herausforderungen. So sind 72 Prozent der Internetnutzenden unsicher, welchen Informationen sie im Internet vertrauen können. Mehr als jede und jeder Zweite (54 Prozent) hat zudem schon einmal eine Werbeanzeige für einen neutralen Bericht oder Beitrag gehalten. 

Falschinformationen spielen auch im persönlichen Umfeld eine Rolle: Mehr als ein Drittel der Internetnutzenden (37 Prozent) weist andere darauf hin, wenn sie Falschinformationen teilen oder teilen würden. Gut ein Viertel (26 Prozent) gibt an, dass Diskussionen über zweifelhafte Informationen aus dem Internet im eigenen Umfeld häufig zu Konflikten führen. 

„Sich sicher, selbstbewusst und selbstbestimmt im digitalen Raum zu bewegen, ist eine Grundvoraussetzung für digitale Teilhabe“, sagt Linda Machwitz, Geschäftsführerin der Initiative „Digital für alle“, die hinter dem Digitaltag steht. „Der Digitaltag setzt genau hier an: Mit seinen vielfältigen Angeboten in ganz Deutschland stärkt er digitale Kompetenzen, sensibilisiert für digitale Sicherheit und schafft niedrigschwellige Zugänge, um Menschen aus dem digitalen Abseits zu holen.“
 

Mehr als 2.500 Aktionen im ganzen Land

Mehr als 2.500 Aktionen machen den Digitaltag bundesweit erlebbar. Vereine, Kommunen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Ehrenamtliche bieten Workshops, Diskussionen, Beratungsangebote und Mitmachformate an. Auf der Aktionslandkarte und in der Aktionsübersicht können Aktionen gefunden und nach Standort, Thema und Zielgruppe gefiltert werden. Bis einschließlich Sonntag finden noch Aktionen statt. 

 

Livestream und Highlights 

Der Digitaltag wird von einem Livestream begleitet, der um 9:30 Uhr mit der offiziellen Eröffnung durch Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger startet. Neben Paneldiskussionen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Ehrenamt, Zivilgesellschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft wird es Liveschaltungen in das Bundesgebiet geben, um die thematische Vielfalt des Digitaltags zu zeigen. Auch der Sieger des Preises für digitales Miteinander wird im Livestream geehrt. Das gesamte Programm ist unter https://digitaltag.eu/livestream-programm-2026 einsehbar. 

Für weitere Informationen zum Digitaltag sowie neueste Zahlen zur digitalen Teilhabe in Deutschland können Sie unter https://digitaltag.eu/presse die Presseinformationen abonnieren.

Hinter dem Digitaltag steht die Initiative „Digital für alle“, einem breiten Bündnis von Organisationen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentlicher Hand. Das gemeinsame Ziel der Initiative ist es, digitale Teilhabe in Deutschland zu fördern.

Partnerorganisationen der Initiative „Digital für alle“:

AWO Bundesverband | Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) | Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) | Bitkom | Bundeselternrat (BER) | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) | Deutscher Bibliotheksverband (dbv) | Deutscher Bundesjugendring (DBJR) | Deutscher Caritasverband | Deutscher Kulturrat | Deutscher LandFrauenverband (dlv) | Deutscher Landkreistag (DLT) | Deutscher Naturschutzring (DNR) | Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) | Deutscher Städtetag | Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) | Deutscher Volkshochschul-Verband (DVV) | Deutsches Rotes Kreuz (DRK) | Diakonie Deutschland – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung | Hartmannbund – Verband der Ärzte Deutschlands | Hochschulrektorenkonferenz (HRK) | TÜV-Verband | Verband kommunaler Unternehmen (VKU) | Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) | Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) | Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) | Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) 

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag der Initiative „Digital für alle“ durchgeführt hat. Dabei wurden 1.005 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 942 Internetnutzende. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellung lautete: Welche der folgenden Aussagen zum Thema Umgang mit Informationen aus dem Internet treffen auf Sie zu?“ und „Welche der folgenden Aussagen zum Thema digitale Technologien und Anwendungen treffen auf Sie oder Ihrer Meinung nach zu bzw. nicht zu?“

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