Mehr als 2.700 Aktionen in ganz Deutschland: Digitaltag macht Digitalisierung erlebbar
- Über 5.000 Stunden Programm
- Wildberger: „Machen wir Digitalisierung zur gemeinsamen Sache.“
- Achter Digitaltag am 18. Juni 2027
Mehr als 2.700 Aktionen und über 5.000 Stunden Programm: Zum siebten Mal hat der Digitaltag heute Menschen in ganz Deutschland für digitale Themen begeistert und einen zentralen Beitrag zur Förderung digitaler Teilhabe geleistet. Ein besonderer Fokus lag dieses Jahr auf dem Thema Digitale Sicherheit. In zahlreichen Aktionen wurden Angebote zum sicheren Umgang mit digitalen Technologien vorgestellt und über den Umgang mit Risiken wie Deep Fakes oder Phishing diskutiert.
Aktionstag erfährt breite politische Unterstützung aus Bund und Ländern
Auch in diesem Jahr war die Unterstützung aus der Politik groß. Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger eröffnete den Livestream und rief dazu auf, Digitalisierung als Gemeinschaftsaufgabe zu sehen: „Machen wir Digitalisierung zu unserer gemeinsamen Sache. Ob jung oder alt, ob digital affin oder nicht – entscheidend ist, dass wir die Chancen sehen und sie entschlossen nutzen. Digitalisierung soll Dinge einfacher machen. Sie soll Tempo bringen, Wege verkürzen und Menschen miteinander verbinden.“ Bundesbildungsministerin Karin Prien betonte in ihrer Closing Keynote: „Die vergangenen Tage haben wie unter dem Brennglas gezeigt, wie wir Teilhabe, Befähigung und digitale Sicherheit gemeinsam ermöglichen und gestalten können. Und sie zeigen, die digitale Zukunft entscheidet sich nicht allein an technologischen Innovationen. Sie entscheidet sich auch daran, ob wir eine Gesellschaft bleiben, in der der Mensch im Mittelpunkt steht. Lassen Sie uns genau daran weiterarbeiten.“ Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt unterstrich in ihrem Impuls die Bedeutung digitaler Bildung und gratulierte den Siegerprojekten des Preises für digitales Miteinander. Dr. Stefanie Hubig, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, machte deutlich: Digitaler Verbraucherschutz ist eine Grundvoraussetzung für digitale und damit auch gesellschaftliche Teilhabe.
Das Nationale EUDI-Wallet-Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung bot in einer digitalen Infosession Einblicke zum aktuellen Stand der Wallet und wie sie entwickelt wird, um die eigene digitale Identität bestmöglich zu schützen. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz stellte die Online-Dienste der Justiz und die neu geschaffene digitale Anlaufstelle „service.justiz.de“ vor. Wie man KI-Betrug erkennen kann und was im Verdachtsfall hilft, erklärte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bei einem Webinar.
Auch zahlreiche Bundesländer beteiligten sich am Digitaltag. Das Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur bot ein vielfältiges Programm – unter anderem mit Einblicken in die Nutzung Thüringer Geodaten, einer Einführung zu KI in der Verwaltung sowie Informationen zu datenschutzkonformen Videokonferenzlösungen auf Open-Source-Basis. Die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe veranstaltete einen Workshop zum Berliner Energieatlas und zur Nutzung von Energiedaten für die Energiewende. Die Landesservicestelle für bürgerschaftliches Engagement NRW informierte in einem Workshop über sichere Passwörter und die Senatskanzlei Hamburg lud Bürgerinnen und Bürger dazu ein, anhand eines digitalen Zwillings der Hansestadt über die Zukunft Hamburgs zu diskutieren.
Achter Digitaltag findet am 18. Juni 2027 statt
Die Initiative „Digital für alle“ blickt auf einen erfolgreichen Aktionstag zurück und freut sich schon jetzt auf den nächsten Digitaltag. Als Datum ist der 18. Juni 2027 festgelegt.
Informationen und Hintergründe zur Initiative „Digital für alle“ sowie zum Digitaltag, zu den Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten, und zum Preis für digitales Miteinander gibt es unter https://digitaltag.eu. Für neueste Zahlen zur digitalen Teilhabe in Deutschland können Sie unter https://digitaltag.eu/presse die Presseinformationen abonnieren.
Hinter dem Digitaltag steht die Initiative „Digital für alle“, einem breiten Bündnis von Organisationen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentlicher Hand. Das gemeinsame Ziel der Initiative ist es, digitale Teilhabe in Deutschland zu fördern.
Partnerorganisationen der Initiative „Digital für alle“:
AWO Bundesverband | Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) | Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) | Bitkom | Bundeselternrat (BER) | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) | Deutscher Bibliotheksverband (dbv) | Deutscher Bundesjugendring (DBJR) | Deutscher Caritasverband | Deutscher Kulturrat | Deutscher LandFrauenverband (dlv) | Deutscher Landkreistag (DLT) | Deutscher Naturschutzring (DNR) | Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) | Deutscher Städtetag | Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) | Deutscher Volkshochschul-Verband (DVV) | Deutsches Rotes Kreuz (DRK) | Diakonie Deutschland – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung | Hartmannbund – Verband der Ärzte Deutschlands | Hochschulrektorenkonferenz (HRK) | TÜV-Verband | Verband kommunaler Unternehmen (VKU) | Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) | Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) | Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) | Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST)
