Noch ein Monat bis zum Digitaltag 2026
- Digitaltag macht Digitalisierung in ganz Deutschland erlebbar
- Fokusthema 2026: „Digitale Sicherheit“
- Eigene Aktionen noch bis 20. Juni anmelden
In einem Monat ist es wieder so weit: Der bundesweite Digitaltag macht Digitalisierung in ganz Deutschland erlebbar. Am 26. Juni findet Deutschlands größter Aktionstag für digitale Teilhabe zum siebten mal statt. Im Aktionszeitraum vom 20. bis 28. Juni laden zahlreiche Aktionen dazu ein, digitale Technologien kennenzulernen, Berührungsängste abzubauen und digitale Kompetenzen zu stärken.
Der Digitaltag bringt Menschen zusammen, um Digitalisierung verständlich und erlebbar zu machen. Ob Workshops, Vorträge, Beratungsangebote oder Mitmachaktionen – die Veranstaltungen zeigen, wie vielfältig digitale Teilhabe gestaltet werden kann. Alle Angebote sind kostenlos und richten sich an Menschen mit ganz unterschiedlichen Vorkenntnissen.
Diesjähriger Digitaltag rückt digitale Sicherheit in den Fokus
Der Digitaltag steht dieses Jahr unter dem Motto „Digitale Sicherheit: Verstehen. Vermitteln. Vertrauen.“ Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen sich sicher im digitalen Raum bewegen, Informationen besser einordnen und digitale Angebote verantwortungsvoll nutzen können. Gleichzeitig geht es darum, wie mit Herausforderungen und Risiken im digitalen Raum, wie Fake News, Betrugsversuchen oder Unsicherheiten im Umgang mit digitalen Anwendungen, verantwortungsvoll umgegangen werden kann. Passend dazu laden zahlreiche Aktionen und Angebote dazu ein, digitale Werkzeuge kennenzulernen und den sicheren Umgang mit digitalen Technologien im Alltag zu stärken.
Ausgewählte Aktionen zum Digitaltag 2026
- Schlüssel zum Erfolg: Passwörter adé dank Passkeys und Co. | Stadtbibliothek Magdeburg
Die Stadtbibliothek Magdeburg zeigt in einem Workshop, wie Konten mit sicheren Passwörtern und moderner Passkey-Technologie geschützt werden können. Teilnehmende lernen außerdem, wie Passwort-Manager funktionieren und warum sich sichere Zugänge künftig einfacher verwalten lassen. - Fakten statt Fake – Medienkompetenz in Zeiten von KI und Social Media | Volkshochschule und Musikschule Bingen am Rhein e.V.
Der interaktive Abendkurs beschäftigt sich mit Desinformation, manipulierten Inhalten und KI-generierten Beiträgen in sozialen Medien. Teilnehmende lernen, Fakten zu prüfen, vertrauenswürdige Quellen zu erkennen und sich vor Manipulation im Netz zu schützen. - „Ralf Wintergerst trifft Verena Bentele“ | Bitkom e. V.
In einem Podcast sprechen Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst und Verena Bentele über digitale Teilhabe, Barrierefreiheit und soziale Gerechtigkeit. Die Aktion beschäftigt sich mit der Frage, wie digitale Angebote inklusiver gestaltet und Zugänge für alle Menschen verbessert werden können. - Digitale Barrierefreiheit – Dokumente, Websites und mehr | Evangelische Hochschule Bochum
Die Evangelische Hochschule Bochum beteiligt sich mit einem Beratungs- und Austauschformat zu digitaler Barrierefreiheit. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Inhalte so gestaltet werden können, dass sie für möglichst viele Menschen zugänglich sind – etwa durch barrierefreie Dokumente, verständliche Sprache oder die Kompatibilität mit Screenreadern. - Ausweisen per App? Chancen und Risiken der geplanten EUDI-Wallet | VerbraucherService Bayern im KDFB e.V.
Der Kurzvortrag beschäftigt sich mit der europäischen digitalen Identitätswallet (EUDI-Wallet), die künftig den Zugang zu Online-Diensten vereinfachen soll. Thematisiert werden dabei mögliche Anwendungsbereiche der digitalen Brieftasche sowie Fragen rund um Datenschutz, Datensicherheit und Risiken digitaler Identitäten.
Auf der Aktionslandkarte und in der Aktionsübersicht können Aktionen unter anderem nach Thema, Standort und Zielgruppe gefiltert werden. Wer selbst eine Aktion beim Digitaltag 2026 anbieten möchte, kann Veranstaltungen noch bis zum 20. Juni unter www.digitaltag.eu anmelden.
Hinter dem Digitaltag steht die Initiative „Digital für alle“ – ein breites Bündnis von mehr als 25 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentlicher Hand. Das gemeinsame Ziel der Initiative ist es, digitale Teilhabe in Deutschland zu fördern.
Partnerorganisationen der Initiative „Digital für alle“:
AWO Bundesverband | Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) | Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) | Bitkom | Bundeselternrat (BER) | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) | Deutscher Bibliotheksverband (dbv) | Deutscher Bundesjugendring (DBJR) | Deutscher Caritasverband | Deutscher Kulturrat | Deutscher LandFrauenverband (dlv) | Deutscher Landkreistag (DLT) | Deutscher Naturschutzring (DNR) | Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) | Deutscher Städtetag | Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) | Deutscher Volkshochschul-Verband (DVV) | Deutsches Rotes Kreuz (DRK) | Diakonie Deutschland – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung | Hartmannbund – Verband der Ärzte Deutschlands | Hochschulrektorenkonferenz (HRK) | TÜV-Verband | Verband kommunaler Unternehmen (VKU) | Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) | Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) | Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) | Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST)
